Unsere Gäst*innen

der ersten Staffel

Daniel Donskoy


Ein shooting Star und einer der vielseitigsten Schauspieler in der deutschen Film- und Fernsehbranche, der Rollen in russischen, deutsch- und englischsprachigen Produktionen spielt. Er kann Netflix UND deutsches öffentlich-rechtliches Fernsehen, er singt, tanzt und moderiert, er ist Podcaster und ein ebenso cooler wie hochpolitischer Freitagnacht-Talkmaster. Für seine Talksendung “Freitagnacht Jews” hat er 2022 einen Grimmepreis erhalten.

Georgina St. Laurent


Georgina St. Laurent war erfolgreiche Tänzerin – bevor sie ganz plötzlich dem Mainstream für immer den Rücken kehrte. Nach ihrem Tanzstudium flog sie nach New York und verliebte sich: Ins Vogueing. Sie wurde zur Pionierin des Ballroom in Deutschland. 2012 veranstaltete sie den ersten Vogueing-Ball hier. Sie sagt:”Voguing ist kein Tanz, sondern eine Lebenseinstellung. Wer sich einmal in Voguing verliebt hat, fängt schnell an, sich zu verändern.” 

 Jana Zöll 


Jana Zöll gehört zu den spannendsten deutschen Schauspielerinnen der Gegenwart und hat sowohl mit großen Regisseur*innen an Staatstheatern als auch im Kollektiv und als Solistin in der freien Szene gearbeitet. Sie fürchtet sich nicht vor Grenzen, sondern testet sie aus. “Warum sollen Kategorien wie Geschlecht, Hautfarbe und Behinderung aussagekräftiger sein über das Wesen eines Menschen als beispielsweise sein Sternzeichen?” 

Lukas von Horbatschewsky

Der Romeo war die erste Rolle von Lukas von Horbatschewsky, nur einige Monate später hat er seine erste Hauptrolle in einer der erfolgreichsten deutschen Jugendserien überhaupt - und sucht sich auch schon die nächste Herausforderung: Als Drehbuchschreiber. Er will Geschichten über queere Charaktere erzählen, die sich nicht nur ums Queersein drehen, denn Sexualität und Geschlecht sind nur kleine Teile der Identität eines Menschen. 


Maissa Lihedheb


Maissa Lihedheb hat in den Niederlanden Medien- und Entertainment-Management studiert und promoviert, ging für ein Auslandssemester nach Berlin und blieb sechs Jahre. Sie unterrichtet als Dozentin an der UdK Berlin, hat bereits bei sechs Kurzfilmen und zwei Musikvideos Regie geführt. Ihr Weg war hürdenreich und schien an eingestaubten Machtverhältnissen und alten, weißen Strukturen zu scheitern – doch Maissa Lihedheb ließ sich nicht so einfach abspeisen. 


Minh Duc Pham


Mein Körper ist ein Medium, hat Minh Duc Pham einmal gesagt. Wenn er dieses Medium in seinen Performances Szene setzt, dann mal in opulenten Flügelkleidern, mal mit Schürze und Putzeimer, mal lieblich poetisch, mal offen konfrontativ. Installationen, Performances, Objekte, Fotografien und sogar Kinofilme: Er ist ein vielseitiger Künstler. Seine Arbeiten entziehen sich dem marginalisierten Blick und schaffen neue, selbstbestimmte Räume. 


Nashi44

 

Widerstand, Selbstermächtigung, Reclaiming spaces AND names – all das passt zu Nashi44. Denn sie schafft es, Unterdrückung in Form von Rassismus und Sexismus beispielsweise, in wahsinnig empowernde, kraftvolle Kunst umzuwandeln. Ihre erste EP “Asia Box” veröffentlichte die Berliner Rapperin eigenständig ohne Plattenfirma und zeigt damit, dass sie ganz offensichtlich auch ohne Label erfolgreich sein kann. 


Nicole Avokpo


Als PR-Beraterin und Presseagentin bei Just Publicity setzt sich Nicole Avokpo für die Sichtbarmachung von Künstler*innen of colour ein. Dabei geht es für Künstler*innen nicht nur darum, Rollen oder Aufträge zu bekommen – sondern auch sich in safe spaces wiederzufinden, sich gut repräsentiert zu fühlen, als Künstler*in für die eigenen Stärken hervorgehoben zu und nicht zum token gemacht zu werden. 

Rim Zemuye


Ihre Kunst ist Empowerment, ihre Kunst ist Sichtbarmachung, ihre Kunst ist therapeutisch, ihre Kunst ist politisch: Rim Zemuye ist Hair&Make Up Künstlerin und lässt Frauen –speziell: Künstler*innen of Colour in ihrer Schönheit erstrahlen. “Alles was wir machen ist politisch, jede Form der Arbeit”, sagt sie. Sie empowert Künstler*innen, indem sie Hair & Make up nicht zum Problem macht, sondern im Gegenteil jeden Menschen feiert. 

Sasha Marianna Salzmann 

Preisgekrönt als Dramatiker*in, Regisseur*in, Moderator*in, Kurator*in, Aktivist*in, gehört Sasha Marianna Salzmann nicht zuletzt durch zwei erfolgreiche Romane zu den bekanntesten deutschen Schriftsteller*innen. Salzmanns Texte sind rebellisch, poetisch, hochpolitisch. Und weisen oft ein starkes Sensorium für die Gefahren auf, die unsere hart erkämpften Freiheiten aktuell bedrohen.

Sebastian Nübling


Sebastian Nübling gehört zu den prägendsten, bekanntesten und erfolgreichsten Regisseur:innen des deutschsprachigen Theaters der Gegenwart. Seine Inszenierungen sind suggestiv, musikalisch und politisch. Seit 2013 ist er außerdem Hausregisseur am Berliner Maxim Gorki Theater,
dem ersten deutschen Stadttheater, das explizit kein rein “weißes” Theater mehr sein wollte...

Simone Dede Ayivi


Simone Dede Ayivi gehört zu den bekanntesten Regisseurinnen der Theaterbranche. Fast ihre gesamte bisherige Karriere hat sie in der freien Szene verbracht und die institutionalisierten Kulturbetrieb, sprich: Stadt- und Staatstheater, bisher eher gemieden. Oder wie sie selbst sagt: Ich komme vom Punk! Ausnahmslos alle ihrer Stücke sind politisch, unbequem und unterhaltsam zugleich. Wie macht sie das?